Geist und Körper so willig

Gedankengedicht zum Thema Lust
 

Achtung!
Dieser Text ist für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet. Auch wenn Du älter bist als 18, kann es sein, dass Du an diesem Text möglicherweise Anstoß nimmst...



Erschreckend, wie einfach es dir gelingt,
in meinen Geist einzudringen.
Einer Entjungferung gleich,
besitzergreifend, als würdest du mir das Hirn
aus dem Kopf vögeln wollen.

Lässt mich untergehen
in einem Meer an lüsternen Gefühlen,
die an meine Herzwand branden,
während die Lust durch meine Adern peitscht-
brennendheiß wie Chili.

Scheinbar mühelos bahnst du dir
einen Weg zwischen meinen Gehirn-Schenkeln,
um dir hemmungslos zu nehmen,
was du begehrst.
Und ich bin so verdammt willig!


M.Brandt

 

 

Her(z)gewünscht

Gedankengedicht zum Thema Lust
 

Achtung!
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Ach, was drängt mich mein Verlangen,
in Bilder zu tauchen, aus vergangenen Zeiten.
Die einfach ungefragt daraus entflieh'n,
an meinem geistigen Aug vorüberziehn
und dreist Lust in mir verbreiten.

Kann`s doch gar nicht gut gebrauchen,
der Zeitpunkt ist jetzt echt besch....eiden.
Und mir wird fast schwindlig klar,
wer die Lust hat -
hat das Leiden!

Seh mich sitzen,
auf breiten Hüften die schwitzen,
und sich mir entgegenbiegen...
Seh mich ungestüm und ekstastisch
mich mit ihm im Takte wiegen.

Welch ein Toben, welch ein Brennen
haust in meinem hungrig' Schoß!
Kann Wirklichkeit
vom Traum nicht trennen...
Mein Körper stellt mich einfach bloß!

Lässt die Flammen überschlagen,
mich ertrinken in eigener Lust.
Will meine Gier zum Teufel jagen,
drück meine Hände auf  Lendenbrände,
ein Wehlaut entströmt der schmerzenden Brust!

Will jetzt lieben auf der Stelle,
den, den ich nicht haben kann!
Schwimme verloren auf Liebesschäume,
sehne ihn herbei aus meinen Träumen,
jenen her(z)gewünschten Mann.

Copy M.Brandt

 

 

Hungertage

Gedankengedicht zum Thema Lust
von hier klicken Martina.

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Dieser Text ist für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet. Auch wenn Du älter bist als 18, kann es sein, dass Du an diesem Text möglicherweise Anstoß nimmst...



Lustgepeitscht ihr starrer Blick
verliert sich in der Ferne
wie die Möglichkeit etwas dagegen zu tun
und würde sie es noch so gerne

Ihr Körper lässt sie spüren
was ihm scheinbar heftigst fehlt
doch Männer die ihr Herz begehrt
sind für sie nur rar gesät

Um sich schlagen die Gedanken
und die Gier lässt sie nicht ruhn
Irgend jemanden benutzen
nein das möchte sie nicht tun

Äusserst hungrig scheint ihr Körper
knurrt schlimmer als ein leerer Magen
diese dauernd quälende Lust
lässt sich leider nicht vertagen

Und sie badet in Visionen
Bilder zaubern ihr ein Beben
und zwischen ihren warmen Schenkeln
beginnt ein Nässeteppich sich zu weben

Unter ihren zarten Händen
bringt sie Tosendes zum Schweigen
und doch sie weiß es ganz genau
bald wird sich Hunger wieder zeigen

Copy M.Brandt

 

Willig

Gedankengedicht zum Thema Lust


Willig geb ich mich deinen Armen hin,
lass mich ganz darin versinken.
Ahnst du nicht, wie verliebt ich bin?
Lass mich deine Begierde trinken.

Verzehrend sterbe ich unter deinen Blicken
immer wieder ständig neu.
Alle Vorsätze will ich zum Teufel schicken,
ich bleib nur der Liebe treu.

Ergeben will ich dir jetzt sein,
für diese endlos lange Nacht,
dich besitzen, du bist nun mein,
bis das Gewissen mit dem Morgen erwacht.

Lustvoll will ich‘s mit dir treiben,
will nicht wissen, was danach geschieht,
meine Haut an deiner reiben,
denn Liebe ist fraglos, wenn sie liebt.

M.Brandt

 

 

Und es brannten viele Kerzen

Gedankengedicht zum Thema Lust


Und es brannten viele Kerzen
in dem Raum wo wir allein
Und so liebten sich von Herzen
Schatten sanft im warmen Schein

Zum Kopfe stieg der süße Wein
wie die Lust tief in die Lenden
Man wollte nur zusammensein
die Nacht sich halten an den Händen

Musik begleitete das Treiben
als jeder Leib hier Feuer fing
Worte können's nicht beschreiben
wie tief man im ander'n unterging


M.Brandt

 

 

Zugrunde

Gedanke zum Thema Lust

 

Du schaffst es immer wieder
mit Leichtigkeit
mich im Sehnen zu ertränken

Vollgesogen
bis in die letzte Pore
liege ich dann der Lust zugrunde

M.Brandt

 

 

Wärmeverlust

Gedankengedicht zum Thema Lust
.

Du
komm her mit deiner Wärme
breite sie aus
auf meiner schon zu lange vor Sehnsucht
unterkühlten Haut
Lass deine süßen Worte
auf meinen Körper niederprasseln
und unterstreiches jedes davon
mit einem feuchten heißen Kuss
Weck meine Lebensgeister
zu lange schliefen sie schon
unruhig in meinem
brennenden Schoß


M.Brandt

 

 

Unberechenbares

Gedankengedicht zum Thema Lust


Solltest immer damit rechnen,
dass meine Lust mir vorrauszieht,
mich mitreißt.
Bekomme sie nicht im Griff,
unmögliches Unterfangen.
Ist wie ein unbändiges Fohlen,
wild und unberechenbar.

Übernimmt die Macht
wie ein Dämon,
nichts ist ihr zu peinlich,
sobald sie ausgewachsen vor mir steht,
pochend auf ihr Recht.
Kein Ort zu heilig,
um ihr Spiel auf der Stelle auszuleben.

Weder zu bändigen,
noch zu besänftigen,
wenn sie erst einmal tobt.
Lässt sich nicht vertrösten,
kennt kein SPÄTER,
nur SOFORT.

M.Brandt

 

 

 

Nicht Lust(ig)

Gedankengedicht zum Thema Lust


Selbst Entäuschung und Trauer
halten die Lust nicht fern
Ich kann sie deutlich spüren
sie lässt sich nicht überspielen
sich nicht verstecken
Sie wird weiterhin die Nase recken
nach Dir
Dies Ungetier!
Ja
sie kennt noch diese Flammen diese Glut
spürt sie noch in ihren Lenden
weiß noch genau
es tat so gut
Und so zerrt sie mich
erinnert mich
immer wieder an dich
ganz gegen meinen Willen
denn ich weiß
ich kann ihre Sehnsucht
doch leider nicht stillen

M.Brandt

 

 

Lust

Gedicht zum Thema Lust


Lust,
komm,
setz dich
zu mir her,
warum ist es,
dich zu akzeptieren
wie du bist,
eigentlich so schwer?

Lust,
warum hüllst du dich
in ein
ein *ich-trau-mich-nicht-Gewand*?
Warum gehst du mir
so weit vorraus,
so weit,
dass ich dich nicht mehr fand?


Ich gebs zu,
du kannst mich
mit deiner enormen Gier
total erschrecken,
du hast die Kraft,
scheinbar Totes
zum Leben zu erwecken.

Komm her,
ich werde dich nicht
mehr missachten und verraten,
dich als Strafe sehn,
nein, ich werde versuchen
mit dir umzugehn.

Lust,
komm her,
lass dich auf mich nieder,
denn durch dich,
lerne ich die Liebe
neu zu erleben,
du entfachst sie,
immer und immer wieder.

M.Brandt

 

 

Kaum zu bändigen

Gedanke zum Thema Lust


Geilheit, Lust
bezwingen zu wollen,
ist wie der Versuch-
dem Frühling Einhalt zu gebieten.
Irgendwo bricht zartes Grün
doch durch den Asphalt.



Copy M.Brandt

 

 

Geschmeckt

Gedanke zum Thema Lust


Hab die Innigkeit
deines Kusses geschmeckt
und auch der Nächte Glückseligkeit
Hab geleckt
das Salz deiner Haut
und auch die Wildheit

Geschmeckt deines Mundes Nässe
die mich augenblicklich infizierte
und mich zu Wollust trieb
immer an den Rand
des nie Getrautem
und dann
noch weiter

M.Brandt

 

 

Überdehnt

Gedankengedicht zum Thema Lust


Überdehnt ist meine Seele,
vom Seiltanzen
meiner erotischen Vorstellungskraft.

Atemlos vom Wünschen -
dich hierher in meinem Arm.

Ein Gedanke
der neue Wundmale
erzeugt,
weil mein Verstand
sich vor meinem Herz verbeugt.

Kalte Haut
wird nicht mehr warm...

Moral und Scheue liegen lahm,
weil von dir
das Sehnen zu mir kam.

M.Brandt

 

 

...außen vor

Gedankengedicht zum Thema Lust

 

Jede einzelne Nacht
trägt das quälende Unerfüllte in sich.

Nein,
ich finde keine Ruhe.

Kein leises Stöhnen
durchdringt die Stille
und verschafft jene Erleichterung
aus längst Vergangenem.

Die Leere- diese gähnende
greift um sich
und hält mich hart
im sicheren Griff.

Nimmt mir die Möglichkeit,
aber nicht die Lust -
diese elende!

Copy M.Brandt

 


 

Abwartend

Gedicht zum Thema Lust


Mein Körper meldet keine Lust,
wenn ich nicht mit ganzer Seele liebe,
als bedeute für ihn der Sex nur Frust,

legt er sich lieber schlafen-

 

bewußt!



Er liegt wie ein stolzes Schiff so oft,
das den richtigen Sturm erhofft,
friedlich ruhig wartend im sicheren Hafen.

M.Brandt

 

 

Auf meinen Leib gelegt

Gedicht zum Thema Lust


Süße Lust, was legst du mir
wie eine Opfergabe
dein Sehnen auf dem Leib?
Nun ist es erwacht
in mir das gierige Weib.

Es glüht und brennt
dass nichts mehr geht,
und mittendrin mein fiebernder Körper-
der zitternd um Erlösung fleht!

M.Brandt

 

 

Der Vamp

Gedankengedicht zum Thema Frauen/ Männer
von hier klicken Martina.

Sie ist keine Frau für einen Mann
weil sie niemals treu sein kann
Zu oft klopft die Versuchung an
und sie erliegt dem Zauberbann

Fast wie von einer
fremden Macht getrieben
wird sie sich unweigerlich
immer wieder neu verlieben

Die Glut stets im Blick
statt Lippenstifft
entzündet sie Feuer
egal wen er trifft

Es ist wie eine Sucht
Leidenschaften zu entfachen
und es so ganz anders dann
als all die anderen zu machen

Ein Hauch von Sünde
umgibt sie auf jeden Schritt
und jeden fragenden Blick
zieht sie mit sich mit

Oh sie kann sich fallen lassen
und dabei ihr Herz verlieren
Niemand bekommt sie ganz zu fassen
und denoch wird man es probieren

Denn sie hat Augen nur für ihn
und Lippen und Körper und Hände
der Preis ist ein *ihr verfallen*
bis an sein Lebensende

M.Brandt

 

 

Die Aufreißerin

Gedanke zum Thema Begehren


Weder Blick noch Hände
werde ich von dir nehmen
Auch nicht deine Schuld
dass du so bist wie du bist
und ich nicht anders kann

Ich weiß es schickt sich nicht
andere mit Blicken auszuziehen
aber wie sonst kann ich dir
alles von Leib und Knochen reißen
um an deine Seele zu kommen

Sie muss irgendwo tief in dir
vergraben sein oder versteckt
Manchmal kann ich sie sogar
durchschimmern sehen
wenn ich dein Herz mit Liebe attackier

M.Brandt

 

 

Hungernde Seelen

Gedankengedicht zum Thema Begehren


Bis zur Erschöpfung geliebt
und immer noch weiter
Es gab kein Tabu
und kein Halten mehr

Der Herzen Eis getaut
einander blind vertraut
Verpasste Chancen
wiegen sehr schwer

Sie stillten einander
ihre hungernden Seelen
wo einer im andern
kopflos versank

und an ihrer beider
stöhnenden Kehlen
glitten bebende Lippen
fordernd entlang

M. Brandt

 

Hoch.Spannung


Wie im stillem Einvernehmen
fließen Blicke ineinander
und löschen alle Zeiten aus,
die gelebten und die noch kommenden.

Nur der Moment steht in voller Blüte
und Atemlosigkeit pulsiert
in den Adern.

Stumme Münder
sie sich entgegenfiebern
lassen Glaswände in Herzen zerspringen.

In Seelen
dämmert vage ein Hoffnungsschimmer
wie schönstes Abendrot.

Atem so nah
überflutet mein Gesicht
wie Sonne das Weizenfeld.

Nein,
bitte keinen Rettungsring !
.
.
.
Ich wäre verloren!



M.Brandt

 

 

 

Kleine Sadistin



Foltern möchte ich dich
mit deinem eigenen Begehren,
bis es dir Haut und Sinne
in tausend Stücke zerreißt.

Und jeder- wirklich jeder einzelne Fetzen
soll diese Hölle samt Fegefeuer
noch einmal erleben
und jedes daraus entstandene Aschepartikel
von ihnen ebenso.

Dann hast du eine Ahnung,
wie ich dieses Gefühl
am eigenen Körper erlebe.


M.Brandt

 

Mitgerissen

Mein heimliches Begehren
ging wie ein Echo
von meinem Körper zu deinem
Fast so als wolle er ihn begrüßen
umschlängelte ihn
besäuselte ihn
und riss ihn dann
im unbedachten Augenblick
einfach so
von seinen Füßen


M.Brandt

 

 

Nur eine verdammte Nacht!

 

Nur eine verdammte Nacht

und dann zu wissen

dass sie alle anderen kommenden

Nächte und Äonen überlebt

auch wenn man nie mehr

in diesem Leben zusammenkommt

 

Versinken in purer Extase

mit aller mir fähigen Hingabe

an einer Brust

dessen Herz dahinter

sich für mich blutig schlägt

und doch mit jedem Schlag

stärker daraus hervorgeht...

 

Ertrinken in Augen

die mich nichts anderes

um mich herum

mehr wahrnehmen lassen

die mich stärker

zu fesseln vermögen

als jedes Band

 

Übereinander herfallen

weil nichts anderes möglich ist

Umarmen

ineinander verhaken

unter und übereinander

sich verwirren wie ein Knäul

verzweifelt versuchend

untrennbar EINS zu werden

 

Ungeheure Leidenschaft erleben

in der alle Sinne schwinden

Ums Überleben küssen

sich fallen lassen

gehen lassen

mit einer Kraft

das es jede Zelle aus den Fugen haut

man sich selbst nicht mehr wahrnimmt

sondern nur noch

von der Sehnsucht zu berühren

zerfließt

 

Diesen einen Menschen finden

der einen dazu bringen kann

völlig hemmungslos zu lieben

so sehr

dass man in diesem Augenblick glaubt

nur noch in,- an,-

und miteinander

überleben zu können

-nein-

zu wollen !

 

 

©  M.Brandt

 

 

 

Herzüberwältiger

 

Du Herzüberwältiger,
hast mich genommen
auf der Stelle,
mit deinem schmerzlichschönem Blick!

Ich musste dir folgen!
Dein Bild
war ein einziges Gedicht für mich,
deine Lippen die Zauberformel.

Mit jedem Wort
liefere ich mich dir aus,
dichte mich in deine Seidenlaken,
gieße mich dir zu Händen.


Sei mir Sucht mein Schöner
Übersäe mich mit Gänsehaut

und locke mir Höhepunkte
aus meinem Leib!


M.Brandt

 

 

Züngelnd

Lustporno
auf der Zunge
Phantomhände
erschaffen spielend
Haut-orgasmen

M.Brandt


Leichtes

Wort,- und Erotikgewandt
schreibe ich dir
eine Dauererektion
mitten ins Herz...

M.Brandt

 

 

Beuteflug

Gedankenströme reißen mich mit,
den Gipfel der Lust entgegen,
um dann ins Tal
der Seufzer zu stürzen.

Adlerkreisender Trieb
aus höchster Höhe
zum Sturz-Angriff bereit.


M.Brandt




Gefahrenmeldung


Wortgezündetes Strohfeuer
Großflächenhautbrand

Kuss-alarm


M.Brandt

 

Zaghafter, du!


Wir, die uns bis dahin nie berührt hatten,
die Jungfräulichkeit der Femdheit
noch nicht verloren hatten,
lagen nebeneinander - welch Wagnis!

Die Nacht stand unter Strom,
bis unter die Haut.
Meine Hand schlich sich zaghaft zu deiner,
wollte, nein musste sich dort niederlassen.
Glühende Fingerkuppen
verbrannten deinen Unterarm,
stärker als jedes irdische Feuer.
Trommelwirbel deines Herzens-
stolpernd von einem Schlag in den anderen,
als wolle es aus der Brust stürzen,
um aus meiner Hand zu fressen.

Dein Atem stoßweise
durch das Zimmer geschleudert,
er wird nie wieder einen Ausweg finden,
für immer dort sein Unwesen treiben.

Sehe sie noch vor mir, deine Befangenheit,
in deinen Augen,
deine Blicke,
flatternd wie ein Kolibrie.
Ich stehle ihm die rosablassen  Hibiscusblüten
und biete ihm meinen feurig-fordernen Mund!

Du schlägst ein.


M.Brandt

 

Hungertage

 

 

Achtung!
Dieser Text ist für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet. Auch wenn Du älter bist als 18, kann es sein, dass Du an diesem Text möglicherweise Anstoß nimmst...

 



Lustgepeitscht ihr starrer Blick
verliert sich in der Ferne
wie die Möglichkeit etwas dagegen zu tun
und würde sie es noch so gerne

Ihr Körper lässt sie spüren
was ihm scheinbar heftigst fehlt
doch Männer die ihr Herz begehrt
sind für sie nur rar gesät

Um sich schlagen die Gedanken
und die Gier lässt sie nicht ruhn
Irgend jemanden benutzen
nein das möchte sie nicht tun

Äusserst hungrig scheint ihr Körper
knurrt schlimmer als ein leerer Magen
diese dauernd quälende Lust
lässt sich leider nicht vertagen

Und sie badet in Visionen
Bilder zaubern ihr ein Beben
und zwischen ihren warmen Schenkeln
beginnt sich Nässe zu verweben

Unter ihren zarten Händen
bringt sie Tosendes zum Schweigen
und doch sie weiß es ganz genau
bald wird sich Hunger wieder zeigen

M.Brandt


 

Heiße Blicke



So erkenn
wie ich langsam
unter deinem Blick verbrenn
Hey Fremder
Wenn du nur zuschaust
und nichts dagegen tust
bist du ein
Seelenschänder

Fremder
du hast dieses Spiel gewollt
hast es eröffnet
mit deinen Gedanken so heiß
Das Funke sprang über
für Umkehr ist es zu spät
du weißt

Dein Blick gräbt sich
tief in mein Hirn
tief in meinen Schoß
lass es fallen
das Band der Moral
mach die Leinen
einfach los

M.Brandt